Ostbeauftragte Kaiser will mehr Ostdeutsche in Führungspositionen
|

Ostbeauftragte Kaiser will mehr Ostdeutsche in Führungspositionen

Kurz vor dem Tag der Deutschen Einheit hat die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser, mehr Ostdeutsche in Führungspositionen gefordert. Ostdeutsche sollten nach ihrer Ansicht überall dort vertreten sein, wo Entscheidungen getroffen werden, in Ministerien, Behörden, Unternehmen, Wissenschaft, Justiz, Kultur und Medien.

Kaiser verwies darauf, dass der Anteil ostdeutscher Führungskräfte in den obersten Bundesbehörden von 13,9 Prozent im Jahr 2022 auf 16,3 Prozent gestiegen sei. Zugleich betonte sie, dass mit jeder höheren Führungsebene der ostdeutsche Anteil sinke. Ohne Ostdeutsche in Spitzenpositionen fehle bei wichtigen Entscheidungen ein wesentlicher Teil der Erfahrungen in Deutschland.

Mit Blick auf die ungleiche Verteilung von Vermögen und Erbschaften brachte Kaiser außerdem einen Finanzausgleich bei den Einnahmen aus der Erbschaftsteuer ins Gespräch. Zudem sprach sie sich dafür aus, über ein Grunderbe für 18 Jährige nachzudenken. Zur Verringerung der Unterschiede zwischen Ost und West seien Verbesserungen bei Bildung, Jobs und Infrastruktur nötig.

Zur Originalmeldung

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert