Ein Name wird nicht genannt: Die Linken wollen regieren, dafür üben sie auch Selbstkritik
|

Ein Name wird nicht genannt: Die Linken wollen regieren, dafür üben sie auch Selbstkritik

Die Berliner Linke will nach ihrem Wahlerfolg mit Grünen und SPD Sondierungsgespräche aufnehmen. Auf einem Sonderparteitag beschloss sie fast einstimmig, die Einladungen noch am selben Abend zu verschicken. Spitzenkandidatin Elif Eralp sprach von einem klaren Signal für Gespräche über eine neue Regierung, um Berlin bezahlbarer zu machen und die Mietenkrise anzugehen.

Nach der Kritik an der Partei wegen des Wahlkampfs gab es auch selbstkritische Töne. Die Landesvorsitzenden räumten Fehler und Grenzüberschreitungen ein, wiesen Vorwürfe gegen die Linke aber zugleich zurück. Eralp betonte, Gewaltaufrufe und Aussagen, die jüdischen Menschen Angst machen könnten, dürften nicht von den Bühnen der Partei kommen.

Im Mittelpunkt der Debatten stand auch der Berliner Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak, dessen Name auf dem Parteitag nicht fiel. Die Linke gewann die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus mit 25,7 Prozent vor der CDU. SPD und Grüne kommen zusammen nur auf ein Mandat mehr als die Linke.

Zur Originalmeldung

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert