Ludwig Maximilians Universität München von Hackerangriff betroffen
Die Ludwig Maximilians Universität München ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Nach Angaben der Hochschule drangen Cyberkriminelle in das IT System ein und griffen persönliche Stammdaten von Studierenden ab, die im Zusammenhang mit der Immatrikulation stehen.
Betroffen sind demnach unter anderem Name, Geburtsdatum, Geschlecht und Geburtsort sowie Anschriften, Telefonnummern, E Mail Adressen und Bankdaten. Auch Hinweise zur Krankenversicherung, BAföG Nummern, Angaben zum Studienverlauf und frühere Schul oder Studienabschlüsse gehören dazu. Prüfungsinformationen und konkrete Angaben zu Studieninhalten oder individuellen Leistungen sollen nicht betroffen sein.
Der Vorfall wurde bereits am vergangenen Mittwoch entdeckt. Die Universität schaltete das betroffene System danach herunter und arbeitet mit Ermittlungs und Aufsichtsbehörden sowie externen Spezialisten an der Aufklärung. Die Immatrikulation soll in der kommenden Woche fortgesetzt werden. Der Studienbetrieb ist nach Angaben der Universität nicht beeinträchtigt. Studierende sollen dennoch vorsichtig bleiben und keine sensiblen Daten in verdächtigen E Mails preisgeben.
