Auftragsbestand in der Industrie steigt auf neuen Rekordstand
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Auftragsbestand in der Industrie steigt auf neuen Rekordstand

Die Auftragsbücher deutscher Industrieunternehmen sind im Juli auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Der preisbereinigte Auftragsbestand legte im Vergleich zum Vormonat um 1,5 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Gegenüber dem Vorjahresmonat lag er 10,9 Prozent höher.

Besonders stark wirkte sich der sonstige Fahrzeugbau aus, zu dem Flugzeuge, Schiffe, Züge und Militärfahrzeuge gehören. Dort gingen zuletzt viele neue Aufträge ein. Auch im Maschinenbau gab es ein leichtes Plus, während der Auftragsbestand in der Autoindustrie sank.

Die Reichweite des Auftragsbestands stieg auf neun Monate und erreichte damit den höchsten Wert seit Beginn der Erhebung 2015. Das bedeutet, dass die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz theoretisch neun Monate lang ohne neue Bestellungen produzieren müssten, um vorhandene Aufträge abzuarbeiten.

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