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Huthi Miliz ist an der Meerenge Bab al Mandab auf dem Vormarsch

Die vom Iran unterstützte Huthi Miliz im Jemen rückt an der Meerenge Bab al Mandab vor. Nach übereinstimmenden Berichten übernahmen die militant islamistischen Rebellen die Kontrolle über die strategisch wichtige Hafenstadt Mokka an der Westküste. Kämpfer griffen zudem die vorgelagerten Hanisch Inseln im Roten Meer an.

Regierungstruppen und ihre Verbündeten zogen sich demnach nach Süden zurück. Mokka liegt rund 70 Kilometer nördlich von Bab al Mandab. Die Meerenge gilt als wichtiger Verkehrsweg für den Öl und Kraftstofftransport aus der Golfregion und verbindet das Rote Meer über den Golf von Aden mit dem Indischen Ozean.

Die Huthi Miliz hatte in der vergangenen Woche eine Offensive begonnen, die sich gegen Küstengebiete entlang der Meerenge richtet. Bereits Ende Juli kündigte sie eine Seeblockade gegen Saudi Arabien an und griff nach eigenen Angaben mehrfach saudische Öltanker und Ölanlagen an. Die von Saudi Arabien geführte Militärkoalition hatte seit 2015 die jemenitische Regierung unterstützt, die Waffenruhe von 2022 gilt nach den jüngsten Gefechten als hinfällig.

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