Große Irritationen: Die AfD distanziert sich von ihren Hofberichterstattern
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Große Irritationen: Die AfD distanziert sich von ihren Hofberichterstattern

Die AfD-Spitze hat sich mit deutlichen Worten von verbalen Übergriffen auf Journalisten bei der Wahlparty in Magdeburg distanziert. Tino Chrupalla und Alice Weidel erklärten, ein zivilisierter Umgang miteinander sei selbstverständlich, und Beleidigungen oder verbales Bedrängen verböten sich für Medienschaffende.

Hintergrund sind mehrere Vorfälle mit parteinahen Streamern und anderen Vertretern sogenannter alternativer Medien bei Wahlkampfterminen in Sachsen Anhalt. Nach Angaben der Parteichefs habe dies auch innerhalb der AfD für große Irritationen gesorgt. Besonders ein Video mit dem Youtuber Matthäus Westfal, der sich Aktivist Mann nennt, habe für Unruhe gesorgt. Darin bedrängt er die Spiegel Journalistin Ann Katrin Müller minutenlang mit aggressiven Fragen.

Auch in der Partei selbst stößt das Verhalten auf Kritik. Der verteidigungspolitische Sprecher Jan Nolte bezeichnete Westfal nach der Wahlparty als extrem unangenehm. In der Bundespartei wird nun über Konsequenzen beraten. Die AfD kündigte an, freie Berichterstattung bei künftigen Veranstaltungen nicht zu tolerieren, wenn sie verletzt werde.

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