Wohnungskrise in Europa: EU nimmt Airbnb und Co ins Visier
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Wohnungskrise in Europa: EU nimmt Airbnb und Co ins Visier

Die EU-Kommission will Städten und Kommunen mehr Möglichkeiten geben, Kurzzeitvermietungen wie über Airbnb, Booking oder Expedia stärker zu regulieren. Hintergrund ist nach Angaben von EU Wohnkommissar Dan Jørgensen die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt in vielen europäischen Städten, besonders in touristisch gefragten Regionen.

Jørgensen sprach von einer Wohnungskrise. In der EU seien die Immobilienpreise in den vergangenen zehn Jahren um rund 60 Prozent gestiegen, die Mieten um rund 20 Prozent. Besonders deutlich sei die Entwicklung in Berlin, Madrid und Lissabon, wo die Mieten um 59, 75 und 103 Prozent gestiegen seien. Kurzzeitvermietungen verschärften das Problem, weil sie Wohnungen dem regulären Mietmarkt entzögen.

Nach den Plänen aus Brüssel sollen Kommunen bestimmte Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt ausweisen können. Dort könnten Regeln und Obergrenzen für Ferienwohnungen gelten, allerdings nur für kommerzielle Anbieter. Der Vorschlag geht nun in die Verhandlungen im Europaparlament und im Rat der 27 EU Länder.

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