Parteitag in Dallas: Wie Trump die Midterms prägen will
Die Republikaner stellen US Präsident Donald Trump zwei Monate vor den Zwischenwahlen in Dallas erneut ins Zentrum ihres Wahlkampfs. Bei der sogenannten Republican Midterm Convention soll er an beiden Abenden auftreten, obwohl er selbst nicht auf dem Stimmzettel steht. Die Partei will damit ihre Anhängerschaft mobilisieren, setzt zugleich aber auf Abstand zu Themen, die bei vielen Kandidaten als Risiko gelten.
Im Mittelpunkt stehen eine positive Bilanz von Trumps Amtszeit und der Angriff auf die Demokraten. Themen wie Wirtschaft, Grenzsicherung, Handel und öffentliche Sicherheit sollen die republikanischen Erfolge betonen. Zugleich warnt die Partei vor einer demokratischen Mehrheit im Kongress, die Trumps Agenda in den kommenden zwei Jahren blockieren könnte.
Schwierig bleibt vor allem die Wirtschaft. Viele US Amerikaner sehen die Lage kritisch, und auch Trumps Beliebtheitswerte sind niedrig. Auffällig ist zudem, dass der Iran Krieg im Programm kaum vorkommt, obwohl Trump das Thema selbst weiter als Erfolg darstellt. Neben Trump erhält auch Vizepräsident JD Vance in Dallas eine wichtige Rolle.
