EU Kommission plant schärfere Regeln für Airbnb und Co
Die Europäische Union plant schärfere Regeln für Kurzzeitvermieter wie Airbnb. Ein Gesetzentwurf sieht vor, dass Einschränkungen dort zulässig sein sollen, wo bezahlbarer Wohnraum knapp ist, vor allem in touristischen Regionen.
Maßgeblich sollen dabei das Verhältnis von Immobilienpreisen zu Einkommen, das Bevölkerungswachstum sowie Angebot und Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt sein. Als mögliche Maßnahmen nennt der Entwurf Obergrenzen oder Bestandsschutzregelungen, um komplette Verbote zu vermeiden. EU Kommissionsvizepräsidentin Teresa Ribera will das Gesetz voraussichtlich am 9. September vorstellen. Über den Entwurf müssen anschließend noch die EU Staaten und das Europäische Parlament beraten. Viele Städte wie Paris, Barcelona und Venedig haben bereits eigene Regeln eingeführt.
