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Die SPD im Krisenmodus: Im freien Fall?

Die SPD steht unter wachsendem Druck. In Sachsen Anhalt liegt die Partei in Umfragen nur noch bei sieben bis acht Prozent und kann dem Aufstieg der AfD nach Einschätzung vieler Sozialdemokraten kaum etwas entgegensetzen. Auch bundesweit kommt die SPD nur noch auf etwa zwölf Prozent.

Vor allem die Regierungsbeteiligung belastet die Partei. Kritisiert werden Zugeständnisse an die Union, unter anderem bei Sozial und Rentenpolitik sowie in der Migrationspolitik. Zudem werfen Parteimitglieder der Führung vor, kein klares Profil zu zeigen. Besonders umstritten ist die Doppelrolle von Bärbel Bas und Lars Klingbeil als Parteivorsitzende und Regierungsmitglieder.

Die Unzufriedenheit wächst nach mehreren schlechten Wahlergebnissen in den Ländern. In Baden Württemberg erzielte die SPD ihr schlechtestes Resultat in der Nachkriegsgeschichte, in Rheinland Pfalz das schlechteste Ergebnis überhaupt. In der Partei wird deshalb über einen Sonderparteitag und eine Neuaufstellung der Führung diskutiert.

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