Bilanz des DWD: Einer der wärmsten Sommer seit Beginn der Aufzeichnung
Der diesjährige Sommer zählt nach einer vorläufigen Auswertung des Deutschen Wetterdienstes zu den wärmsten seit Beginn flächendeckender Messungen. Besonders auffällig waren die Extremwerte: Die Hitzewelle Ende Juni erreichte Ausmaß und Folgen, die in Deutschland bislang nicht beobachtet worden seien. Zeitweise lagen die Temperaturen deutlich über 40 Grad, auch in den Nächten kühlte es kaum ab.
Zudem war es vor allem im Westen und Südwesten Deutschlands sehr trocken. Bei den Sonnenstunden dürfte sich der Sommer 2026 unter die sonnenscheinreichsten seit Beginn der Aufzeichnungen einreihen. Nach einer Attributionsstudie des DWD wäre eine Hitzewelle dieses Ausmaßes ohne den Klimawandel statistisch unmöglich gewesen.
Die Hitze hatte auch tödliche Folgen. Nach Schätzung des Robert Koch Instituts starben in Deutschland bis Mitte August etwa 15.800 Menschen durch Hitze. Darunter waren 9.600 Todesfälle während der Extremhitze Ende Juni und weitere 4.000 in den ersten zwei Augustwochen.
