Marktbericht: Steigende Ölpreise belasten den Aktienmarkt
Nach einem erneuten militärischen Schlagabtausch im Nahen Osten ziehen die Ölpreise deutlich an. Zugleich belasten neue Zinssorgen in den USA die Stimmung an den Börsen. Der DAX dürfte zum Wochenstart mit negativen Vorzeichen starten.
Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex vor dem Xetra Handelsstart 0,4 Prozent tiefer auf 26.479 Punkte. Am vergangenen Freitag hatte der DAX bei 26.618 Punkten ein neues Rekordhoch erreicht und den Handel bei 26.569,99 Zählern beendet. Für das laufende Jahr liegt das Plus damit bei rund neun Prozent.
Belastend wirken Aussagen von US Notenbankchef Kevin Warsh. Er hatte betont, dass für ihn die Bekämpfung der US Inflation im Vordergrund steht. Anleger sehen darin Hinweise auf eine strikte Linie der Notenbank und schätzen die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September inzwischen auf mehr als 50 Prozent. Hohe Zinsen gelten an den Aktienmärkten als Nachteil, weil sie Anleihen attraktiver machen.
