Kein Ende in Sicht: Zermürbt der Iran Krieg letztlich Trump selbst?
Sechs Monate nach Beginn der US und israelischen Luftangriffe auf den Iran hat sich der Konflikt zu einem langwierigen Zermürbungskrieg entwickelt. Donald Trump hatte die Dauer zunächst auf vier Wochen geschätzt, ein Ende ist jedoch nicht absehbar. Der Iran hat nicht kapituliert, zugleich bleibt der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus beeinträchtigt.
Trump wollte vor allem verhindern, dass der Iran eine Atombombe entwickelt. Nach den Angriffen ist das iranische Atomprogramm zwar zurückgeworfen worden, der genaue Zustand bleibt aber unklar. Auch die Sicherheitslage im Nahen Osten hat sich verschlechtert. Iranische Angriffe trafen Einrichtungen der USA in der Golfregion, während die Spannungen im Roten Meer die Transport und Versicherungskosten erhöhten.
Für Trump hat der Krieg innenpolitische Folgen. Seine Zustimmungswerte sind gesunken, und die Mehrheit der US Amerikaner lehnt den Konflikt ab. Auch für die Republikaner im Kongress wird die Lage vor den Zwischenwahlen schwieriger. Im Iran bleibt die Führung im Amt, während die Wirtschaftskrise weiter zunimmt. Gleichzeitig will Trump den Iran mit neuen Sanktionen wirtschaftlich unter Druck setzen.
