Tödliche Schlammlawine in Nepal: Internationale Hilfe kommt
Nach der tödlichen Schlammlawine in Nepal und Tibet läuft internationale Hilfe an. Die USA sagten 500000 Dollar und die Entsendung eines Beraters für Katastrophenhilfe zu. Auch die Vereinten Nationen schickten Personal und Material, während EU Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen europäische Unterstützung ankündigte und Copernicus zur Kartografierung der betroffenen Gebiete aktivierte.
In den schwer betroffenen Regionen werfen Hubschrauber Zelte, Lebensmittel und andere Hilfsgüter ab, die Indien bereitgestellt hat. Fast 240 Menschen konnten bislang lebend mit Helikoptern geborgen werden. Die Behörden in Nepal bezifferten die Zahl der Toten zunächst auf 165, rechnen aber mit weiteren Opfern. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde werden 823 Menschen vermisst, in Tibet meldeten die Behörden 558 Vermisste.
Die Flut hatte am Mittwoch Täler und Dörfer im Himalaya getroffen, Brücken mitgerissen, Staudämme beschädigt und Häuser unter Schlamm begraben. Unter den Vermissten sind zahlreiche Touristen und Pilger, darunter nach Angaben von Trekkingagenturen auch acht Deutsche.
