Auch Deutsche betroffen: Hunderte Touristen nach heftiger Sturzflut in Nepal vermisst
Nach der heftigen Sturzflut in der Gebirgsregion von Nepal werden nach Behördenangaben Hunderte Reisende vermisst, darunter auch mehr als 290 Ausländer aus Ländern wie Deutschland, den USA und Spanien. Insgesamt gelten 384 Touristen als vermisst. Unter ihnen sind nach Angaben der Tourismusbehörde auch zwölf Briten, drei US Amerikaner, ein Australier, ein Niederländer, Spanier, 105 Inder und acht Südkoreaner.
Mindestens 95 Menschen kamen bei den plötzlichen Fluten ums Leben. Ganze Dörfer wurden weggespült, außerdem wurden Straßen, Brücken und Kraftwerke beschädigt. Die nepalesische Armee schickte Hubschrauber und Rettungstrupps in die betroffene Region. Mehrere Fernstraßen waren blockiert. Auch aus dem benachbarten Tibet wurden nach einer Schlammlawine an einem Grenzübergang zwischen China und Nepal zahlreiche Opfer und Vermisste gemeldet.
