Künstliche Intelligenz macht Speicher wirtschaftlicher und erweitert Geschäftsmodelle
|

Künstliche Intelligenz macht Speicher wirtschaftlicher und erweitert Geschäftsmodelle

Künstliche Intelligenz steuert bei Fion Batteriespeicher so, dass sie je nach Kundenanlage wirtschaftlich und sinnvoll eingesetzt werden. Die Software analysiert fortlaufend Zählerdaten, Marktpreise, Wetterdaten sowie Prognosen für Verbrauch und Erzeugung und legt im 15 Minuten Takt fest, wie der Speicher betrieben wird.

Die Steuerung läuft über eine Steuerbox vor Ort und Cloud Software mit Servern in Deutschland. Fällt die Verbindung aus, priorisiert der Speicher definierte Anwendungen wie Lastspitzenkappung oder Eigenverbrauchsoptimierung. Industrieunternehmen müssen ihre Produktion dafür nicht anpassen, da der Speicher auf historischen Lastgängen basiert und Lasten netzschonend verschiebt.

Als zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten nennt Fion die Vermarktung von Flexibilitäten, etwa über einen virtuellen Großspeicher im Spot Intraday oder Day Ahead Handel. Die KI kombiniert mehrere Anwendungen gleichzeitig und priorisiert sie situativ, um das wirtschaftlich beste Ergebnis zu erzielen. Laut Fion sind Amortisationszeiten von drei bis fünf Jahren üblich, einzelne Kunden erreichen jährliche Einsparungen im sechsstelligen Bereich.

Zur Originalmeldung

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert