Vermögensungleichheit leicht gesunken, bleibt aber auf hohem Niveau
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Vermögensungleichheit leicht gesunken, bleibt aber auf hohem Niveau

Die Vermögensungleichheit in Deutschland ist seit der Finanzkrise leicht gesunken, bleibt aber auf hohem Niveau. Das geht aus einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft für die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft hervor. Zugleich sind die Vermögen in Süddeutschland höher und gleichmäßiger verteilt als in anderen Teilen des Landes. In Ostdeutschland liegen die Vermögenswerte deutlich niedriger, unter anderem wegen der geringeren Wohneigentumsquote.

Nach Angaben der Studie sind die nominalen und realen Vermögen in Deutschland in den vergangenen 15 Jahren in allen Bereichen gestiegen. Trotz der Rückgänge während der Hochinflationsphase 2022 und 2023 fällt der Anstieg des mittleren realen Vermögens im europäischen Vergleich überdurchschnittlich aus. Das Medianvermögen bleibt dennoch eher gering, was auf eine weiter hohe Vermögensungleichheit hindeutet.

Eine Umfrage zeigt zudem, dass 81 Prozent der Befragten den Wohlstand in Deutschland für ungerecht verteilt halten. Nur 15 Prozent bewerten den Status quo als gerecht.

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