Bundesanleihen: Hohe Zinsen treffen Staat, Hauskäufer und Anleger
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Bundesanleihen: Hohe Zinsen treffen Staat, Hauskäufer und Anleger

Die Renditen langlaufender Bundesanleihen sind deutlich gestiegen und machen die Papiere für Anleger wieder attraktiver. Zehnjährige Bundesanleihen werfen derzeit rund 3,2 Prozent ab, 30 jährige Anleihen rund 3,7 Prozent. Auch inflationsbereinigt sind sichere Staatsanleihen wieder im Plus.

Der Anstieg hängt vor allem mit der veränderten Geldpolitik zusammen. Die Europäische Zentralbank und die US Notenbank Fed haben ihre Leitzinsen seit 2022 kräftig erhöht und ihre Anleihekäufe beendet. Zusätzlichen Druck brachten steigende Inflationssorgen und geopolitische Spannungen.

Für den Staat verteuern die höheren Renditen die Finanzierung. Der Bund will 2026 unter anderem zehnjährige Anleihen im Wert von 82 Milliarden Euro begeben, dazu Papiere mit längeren Laufzeiten im Volumen von 59 Milliarden Euro. Auch Hauskäufer und Immobilienbesitzer spüren die Entwicklung: Bauzinsen mit zehnjähriger Bindung liegen im Schnitt bei 4,1 Prozent. Für Anleger werden Anleihen zudem wieder stärker zur Konkurrenz für Aktien.

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