Südkorea: Verunsicherung nach Trumps Friedensangebot an Nordkorea
Mit dem Beginn des gemeinsamen zehntägigen Manövers von Südkorea und den USA hat US Präsident Donald Trump die Beteiligung seines Landes an den Übungen eingeschränkt. Er kündigte an, die Manöver erheblich zu reduzieren, und begründete dies mit den Kosten und dem seiner Ansicht nach feindseligen Signal an Nordkorea. Zugleich erklärte er, er habe Kim Jong Un ein Friedensangebot unterbreitet.
In Südkorea sorgt der Schritt für Verunsicherung. Präsident Lee Jae Myung bekräftigte die Allianz mit den USA und betonte, dass sein Land im Kriegsfall wieder mehr Kontrolle über die eigenen Streitkräfte anstrebe. Auch in Washington stößt Trumps Ankündigung auf Kritik, unter anderem von Senatoren beider Parteien. Sie warnten vor Folgen für die Einsatzbereitschaft des Bündnisses und vor möglichen Vorteilen für Russland.
