Waldbrände und Co.: Evakuierung droht, was gehört ins Notfallgepäck?
Die anhaltende Trockenheit erhöht vielerorts die Waldbrandgefahr. In einigen Orten kam es bereits zu Evakuierungen. Wer sein Haus oder seine Wohnung im Fall einer Evakuierung verlassen muss, sollte sich an die Anweisung halten und das Notfallgepäck möglichst frühzeitig und in Ruhe packen.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und die Malteser empfehlen, dabei für mehrere Tage zu planen. Ins Gepäck gehören unter anderem Kopien wichtiger Dokumente, Versichertenkarte, Bargeld, Geldkarten, Handy und Ladegerät, Medikamente, Kleidung, Hygieneartikel, Kopfbedeckung, Handschuhe, Schlafsack oder Decke, Wasser, Verpflegung, Essgeschirr, Schutzmaske, Taschenlampe, Multitool und ein batteriebetriebenes Radio. Für Kinder werden außerdem Brustbeutel oder SOS Kapseln mit Namen, Geburtsdatum und Anschrift empfohlen. Wichtig sind auch die Schlüssel für Haustür und Auto.
Vor dem Verlassen des Hauses sollten Wasser und Gas geschlossen, elektrische Geräte ausgeschaltet sowie Fenster und Türen geschlossen werden. Außerdem raten die Malteser, vorab zu klären, wo man im Ernstfall unterkommen kann.
