Dürre in Europa: Ernteausfälle, trockene Flüsse und Wassersparen
In vielen Ländern Europas verschärft sich die Dürre. Von Österreich über Frankreich und die Niederlande bis nach Schweden sinken die Wasserstände, Flüsse trocknen aus und die Landwirtschaft leidet unter der anhaltenden Hitze und Trockenheit. Besonders betroffen sind Regionen entlang der Donau, wo der Schiffsverkehr teils nur noch eingeschränkt möglich ist.
Landwirte melden Ernteausfälle bei Getreide, Mais, Kartoffeln, Sonnenblumen und Zuckerrüben. In Österreich erwarten Bauern teils deutliche Rückgänge, in Ungarn werden die Schäden beim Mais auf mehr als eine halbe Milliarde Euro geschätzt. Auch in Frankreich gilt in zwei Dritteln des Landes die höchste Warnstufe. Dort schränken Behörden die Wassernutzung ein, mehrere Atomkraftwerke mussten wegen zu warmen Kühlwassers gedrosselt oder zeitweise abgeschaltet werden.
Auch in den Niederlanden bleibt die Lage angespannt. Historisch niedrige Wasserstände behindern die Schifffahrt und lassen den Salzgehalt in Flüssen steigen. In Schweden warnen Behörden ebenfalls vor Wasserknappheit, besonders auf Gotland.
