Auftragsfertigung boomt: Intel will mit neuen Aktien Milliarden einsammeln
Intel will mit dem Verkauf neuer Aktien 15 Milliarden Dollar einnehmen und damit den Ausbau seiner Chip Auftragsfertigung finanzieren. Der Halbleiterhersteller steckt mitten in einem Konzernumbau. Der Kurs der Intel Papiere hat sich in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verfünffacht, nachdem Firmenchef Lip Bu Tan den Sanierungskurs eingeleitet hatte.
Trotz der schwachen Position im Geschäft mit Hochleistungschips für Künstliche Intelligenz profitiert Intel vom Bedarf in Rechenzentren. Dort kommen weiterhin auch herkömmliche Zentralprozessoren zum Einsatz. Für das laufende Jahr plant das Unternehmen deshalb Investitionen von 20 Milliarden Dollar statt bisher 18 Milliarden Dollar in den Ausbau der Produktion.
Intel zählt inzwischen unter anderem Google und SpaceX zu seinen Kunden. Zudem erwägt Nvidia, Intel mit der Produktion eines neuen Prozessors zu beauftragen. Mit Apple laufen ebenfalls Verhandlungen.
