Rotes Meer: Wie die Huthi den Iran Krieg verändern
Im Jemen nimmt die Gewalt wieder zu, zugleich greifen die Huthi fast täglich Schiffe im Roten Meer an. Die Miliz gibt sich in Sanaa kämpferisch und droht Saudi Arabien mit weiterer Eskalation. Bei Angriffen auf Regierungssoldaten kamen mehr als 50 Menschen ums Leben, bei Drohnenangriffen in Saudi Arabien wurden mehrere Zivilisten verletzt. Auch Frachter im Roten Meer wurden attackiert, mindestens ein Schiff sank bereits.
Saudi Arabien rechnet mit koordinierten Angriffen auf zivile und wirtschaftliche Ziele, auch durch irakische Milizen und unter Einfluss Irans. Zugleich sehen Beobachter in den Huthi einen Teil der iranisch geführten Achse des Widerstands gegen Israel. Seit Beginn des Gaza Kriegs greifen die Huthi auch die Schifffahrt an. Besonders wichtig ist dabei die Meerenge Bab al Mandab, über die ein Teil der Ölexporte und des Handels läuft. Sollte sie blockiert werden, hätte das nach Einschätzung von Experten erhebliche Folgen für die Ölversorgung.
