Verhaltene Reaktionen von Sozialverbänden auf Pläne zum Zivildienst
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Verhaltene Reaktionen von Sozialverbänden auf Pläne zum Zivildienst

Die Bundesregierung prüft Pläne für einen möglichen Zivildienst im Fall einer Rückkehr zur Wehrpflicht. Das Bundesfamilienministerium hat dafür nach eigenen Angaben 23 große Verbände und Organisationen befragt, welche Kapazitäten sie für Wehrdienstverweigerer bereitstellen könnten.

Mehrere Sozialverbände äußern dabei Vorbehalte. Die Caritas warnt davor, dass Freiwilligendienste geschwächt werden könnten, und fordert bessere Rahmenbedingungen sowie eine Finanzierung des Ersatzdienstes durch den Bund. Der Arbeiter Samariter Bund hält einen Zivildienst nur dann für sinnvoll, wenn er mindestens neun, besser zwölf Monate dauert und stärker qualifiziert.

Auch das Deutsche Rote Kreuz verlangt eine frühzeitige Planung und gesicherte Finanzierung. Der Sozialverband Deutschland spricht sich gegen Zwang aus und fordert stattdessen eine stärkere Förderung von Ehrenamt, Bundesfreiwilligendienst und Freiwilligem Sozialem Jahr.

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