Energiewende: Reiche Kurswechsel in der Energiepolitik
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Energiewende: Reiche Kurswechsel in der Energiepolitik

Wirtschafts und Energieministerin Katherina Reiche hat im September 2025 einen Zehn Punkte Plan für die Energiepolitik vorgelegt. Sie will die Energiewende stärker auf günstige Preise, Versorgungssicherheit und finanzielle Tragfähigkeit ausrichten. Dafür soll der Ausbau der erneuerbaren Energien gebremst und der Bau neuer Gaskraftwerke vorangetrieben werden.

Als Grundlage verweist Reiche auf ein Energiewende Monitoring ihres Ministeriums. Danach kommt Deutschland beim Umbau des Energiesystems zwar voran, zugleich bestehen aber Schwächen etwa beim Ausbau der Offshore Windkraft und bei den Strukturen im Strommarkt. Für 2030 wird zudem ein Strombedarf von etwa 600 bis 700 Terawattstunden erwartet, weniger als bislang angenommen.

Die Ministerin hält weiter an dem Ziel fest, Deutschland bis 2045 klimaneutral zu machen und bis 2030 80 Prozent des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien zu decken. Umweltverbände, Opposition und Umweltminister Carsten Schneider kritisieren die Pläne. Sie warnen vor einem Ausbremsen der Energiewende und fordern mehr Tempo bei Netzen, Speichern und beim Ausbau erneuerbarer Energien.

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