Dystopische Szenen in Frankreich: Feuerwehr kämpft gegen neue Brände
Die Feuerwehr kämpft an der französischen Atlantikküste weiter gegen wieder aufflammende Waldbrände, vor allem in der Region bei Bordeaux. Mit einer neuen Hitzewelle, Temperaturen bis zu 40 Grad, großer Trockenheit und Wind wächst die Sorge, dass die Flammen erneut außer Kontrolle geraten. Der Wetterdienst Météo France warnt vor einem erhöhten Waldbrandrisiko.
Am Vortag gab es in der Region 14 neue Brandausbrüche. Nach Angaben der Präfektin von Bordeaux, Sophie Brocas, ist der Brand zwar stabilisiert, aber nicht unter Kontrolle. In der Nacht wurden erneut Feuer gemeldet, während Tausende Einsatzkräfte gegen die Flammen vorgingen. Im Einsatz sind demnach 2750 Feuerwehrleute, 23 Löschflugzeuge und mehr als 1400 Polizeikräfte. 110 Feuerwehrleute wurden verletzt.
Die Bewohner von drei vorsorglich evakuierten Ortschaften dürfen unter Auflagen zurückkehren. Im Norden des Departements Gironde ist Urlaub weiterhin möglich, im Süden sollen Touristen die Brandgebiete meiden.
