Reaktion auf CSD Anschlag: Queerfeindlichkeit beim Namen nennen
Nach dem Anschlag auf den CSD fordert Eren Güvercin von der Alhambra Gesellschaft mehr Offenheit in der muslimischen Gemeinschaft. Queerfeindlichkeit sei in muslimischen Communities eine Realität, die klar benannt werden müsse. Er kritisiert, dass bei Reaktionen auf den Angriff die Opfer und das Tatmotiv nicht deutlich genug erwähnt worden seien.
Güvercin warnt zudem vor islamistischen Akteuren in sozialen Netzwerken, die vor allem junge Menschen über emotionalisierte Inhalte zum Nahost Konflikt ansprechen und ideologisch beeinflussen wollen. Als besonders problematisch nennt er gut produzierte Videos und Telegram Gruppen, über die auch Anschläge vorbereitet würden.
Er betont, dass viele zentrale Akteure der islamistischen Szene in Deutschland geboren und aufgewachsen seien. Deshalb müsse die muslimische Community jungen Menschen stärker Orientierung geben und antisemitischen wie queerfeindlichen Narrativen öffentlich widersprechen.
