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EU Kommission: TikTok verletzt Jugendschutzregeln

Die EU Kommission wirft TikTok vor, minderjährige Nutzer nicht ausreichend zu schützen. Nach Erkenntnissen der Behörde setzen die Kontoeinstellungen Jugendliche weiterhin Risiken wie unerwünschte Kontaktaufnahmen, Cybermobbing oder ausbeuterisches Verhalten aus. Zudem könnten Inhalte von Minderjährigen auch von Menschen gefunden werden, die nicht bei TikTok angemeldet sind.

Brüssel kritisiert unter anderem, dass Minderjährige ihre Konten öffentlich schalten können und selbst bei der Privat Einstellung leicht über die Follower Listen anderer Nutzer auffindbar bleiben. Die Kommission fordert TikTok auf, die Standardeinstellungen so zu ändern, dass Inhalte von Minderjährigen nur für akzeptierte Follower sichtbar sind. Auch Empfehlungen solcher Inhalte an andere Nutzer solle der Dienst unterlassen.

Es handelt sich um vorläufige Ergebnisse einer seit Februar 2024 laufenden Untersuchung nach dem Gesetz über digitale Dienste. Sollte sich der Vorwurf bestätigen, droht TikTok eine Geldbuße von bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes. TikTok weist die Vorwürfe zurück und spricht von mehr als 50 voreingestellten Datenschutz und Sicherheitsfunktionen für Jugendkonten.

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