Tore, Trump, Ausgrenzung: FIFA hat komplett versagt: Weltmeisterschaft ohne die Welt
Die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko wird von Menschenrechtsorganisationen scharf kritisiert. Amnesty International wirft der US Regierung vor, ihre Migrationspolitik verschärft und damit Ausgrenzung, Gewalt und Todesfälle in Kauf genommen zu haben. Auch die FIFA steht in der Kritik, weil sie ihrer menschenrechtlichen Verantwortung nach Ansicht von Amnesty nicht nachgekommen sei.
Trotz vieler sportlicher Höhepunkte sei das Turnier nicht für alle offen gewesen. Genannt werden unter anderem Festnahmen, Razzien, Visa Probleme und der Ausschluss verschiedener Gruppen. Betroffen gewesen seien etwa Fans aus Afrika und Asien, iranische Anhänger sowie LGBTI Fans, die aus Angst nicht gereist seien. Auch hohe Ticketpreise und Regelungen für Menschen mit Behinderung hätten Teile des Publikums ausgeschlossen.
Amnesty spricht von einer großen Kluft zwischen FIFA und den Menschen, die Fußball lieben. Die Weltmeisterschaft sei von der US Regierung und der FIFA für eigene Interessen instrumentalisiert worden.
