Wenige Monate vor den Kongresswahlen schürt Trump Misstrauen am Wahlsystem
Gut drei Monate vor den Zwischenwahlen zum US Kongress hat Präsident Donald Trump erneut Zweifel an der Sicherheit des Wahlsystems geschürt. In einer Rede an die Nation warf er China einen großangelegten Versuch der Einflussnahme auf US Wahlen vor und behauptete, Peking habe ab 2020 den vermutlich größten Diebstahl von Wahldaten in der Geschichte verübt.
Trump sprach von einem beispiellosen Albtraum für die Wahlsicherheit und verwies als angebliche Belege auf Dokumente von Geheimdiensten, die veröffentlicht werden sollen. Zudem warf er den Geheimdiensten vor, eine mutmaßliche Einflussnahme Chinas auf die Präsidentschaftswahl 2020 vertuscht zu haben. Dabei hatten die Behörden bereits am 7. Januar 2021 festgestellt, dass kein ausländischer Staat versucht habe, Wahlergebnisse zu verändern oder gefälschte Stimmzettel einzusetzen. Trotzdem erklärte Trump erneut, Wahlmaschinen und Auszählungssysteme seien anfällig für Hacking, Manipulation und Korruption. Umfragen zufolge droht seinen Republikanern bei den Kongresswahlen eine Niederlage.
