Silber gerät zwischen Ölrisiko und Zinsangst
Silber geriet am Donnerstag unter Druck und fiel im New Yorker Handel zeitweise unter 56 US Dollar je Feinunze. Belastend wirkten steigende US Renditen, höhere Ölpreise und Verkäufe im Technologiesektor. Die Eskalation im Nahen Osten sorgte damit nicht für mehr Krisenschutz bei Edelmetallen, sondern verstärkte Inflationssorgen und dämpfte die Aussicht auf sinkende Zinsen.
Reuters nannte am frühen Abend einen Spotpreis von 55,96 US Dollar je Feinunze, ein Minus von 3,1 Prozent. Kitco wies zugleich Geld und Briefkurse von 55,92 und 56,17 US Dollar aus. Auch technisch blieb die Lage angeschlagen: Als erste Haltezone gilt der Bereich um 55,30 US Dollar, eine Erholung über 57 US Dollar wäre nötig, um die Lage zu stabilisieren.
