Irritation und Kritik nach AfD Veranstaltung in Dessau Roßlau
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Irritation und Kritik nach AfD Veranstaltung in Dessau Roßlau

Eine AfD Veranstaltung in Sachsen Anhalt mit Bundesparteichef Tino Chrupalla hat Irritation und Kritik ausgelöst. Bei dem Treffen in Dessau Roßlau stimmte der Kabarettist Uwe Steimle zunächst die DDR Hymne an, obwohl Chrupalla zuvor um die deutsche Nationalhymne gebeten hatte. Später wurde auch die Hymne der Bundesrepublik gesungen.

Die Stiftung Gedenkstätten in Sachsen Anhalt kritisierte das Verhalten deutlich und verwies auf die Verfolgung politischer Gegner in der DDR. Auch Kanzleramtsminister Thorsten Frei nannte das Vorgehen extrem befremdlich, vor allem wenn politische Repräsentanten damit Botschaften verbinden. Chrupalla sprach von einer unnötigen Skandalisierung und verwies auf die Zeile Deutschland einig Vaterland.

Gegen Steimle ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen einer Äußerung über Friedrich Merz. Sie prüft, ob der öffentliche Frieden durch die Androhung von Straftaten gestört wurde. Auch die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser, kritisierte den Spruch als nicht akzeptabel.

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