Syrisches Parlament kommt erstmals nach Assads Sturz zusammen
Das neue syrische Parlament ist nach dem Sturz von Baschar al Assad erstmals zusammengekommen. Die Volksversammlung tritt eineinhalb Jahre nach dem Ende der Assad Herrschaft mit 210 Abgeordneten zusammen, darunter nur 21 Frauen. 70 Mitglieder hat Übergangspräsident Ahmed al Scharaa persönlich ernannt, darunter 15 Frauen.
Das Parlament gilt als eingeschränkt handlungsfähig. Dekrete des Übergangspräsidenten kann es nur mit einer Zwei Drittel Mehrheit blockieren. Die Amtszeit ist bislang auf zweieinhalb Jahre angelegt. Unter den Abgeordneten sind Vertreter aus allen Landesteilen sowie Christen, Alawiten und Kurden, zugleich gibt es kaum offene Opposition gegen die Regierung. Bei den Drusen ist nur ein Abgeordneter vertreten.
