Mindestens zwölf Tote bei Waldbrand im Süden von Spanien
Bei einem Waldbrand im südspanischen Andalusien sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Der Brand brach am Nachmittag in der Gemeinde Los Gallardos in der Provinz Almería aus, rund 300 Kilometer nordöstlich von Málaga. Nach Angaben der Regionalregierung ereigneten sich die Todesfälle in einem Ortsteil von Bédar, einige Opfer wurden in ihren Fahrzeugen gefunden.
Als mögliche Ursache gilt eine abgerissene Stromleitung, die in ausgetrocknete Vegetation gefallen sein könnte. Rettungskräfte erhielten nach eigenen Angaben mehr als 150 Anrufe von Bürgern, die den Brand meldeten. Die Flammen breiteten sich rasch auf ein Waldgebiet nahe einer Fernstraße aus.
Nach Angaben des Gesundheitsministers sind rund 150 Feuerwehrleute mit fünf Löschfahrzeugen sowie weitere Rettungskräfte im Einsatz. Mehrere Ortschaften wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht. Spanien leidet derzeit wie Portugal und Frankreich unter starker Hitze, in Teilen des Landes gilt seit Tagen die höchste Hitze Alarmstufe.
