Anschlag in Monaco: Interpol sucht Ukrainerin aus Deutschland
Nach der Explosion in Monaco mit drei Schwerverletzten wird eine 39 Jahre alte Ukrainerin mit Wohnsitz in Deutschland per internationalem Haftbefehl gesucht. Die Ermittler gingen zunächst von einem Mann aus, inzwischen steht nach Angaben der Staatsanwaltschaft Monaco eine Frau im Verdacht. Die Verdächtige Anastasija B. soll sich als Mann verkleidet haben.
Das Landeskriminalamt Hessen teilte mit, dass sich nach ersten Erkenntnissen Bezüge nach Hessen ergeben hätten. Am Donnerstag wurde im Main Taunus Kreis eine von der Frau angemietete Wohnung durchsucht. Zudem wurden ein von ihr genutztes Fahrzeug durchsucht und sichergestellt.
Interpol wirft B. versuchten Mord, das Platzieren eines Sprengsatzes mit krimineller Absicht und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vor. Auf Fahndungsfotos ist eine Frau mit halblangen braunen Haaren zu sehen, die Deutsch spricht und ein Tattoo am rechten Oberarm trägt.
