Feuer sind früher dran: In Südfrankreich stehen 900 Hektar Wald in Flammen
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Feuer sind früher dran: In Südfrankreich stehen 900 Hektar Wald in Flammen

In Südfrankreich haben mehrere Waldbrände große Flächen zerstört. Nördlich von Narbonne standen bereits 900 Hektar Vegetation in Flammen, das Feuer war zunächst nicht eingedämmt. Hunderte Feuerwehrleute, rund 800 Einsatzkräfte, 150 Fahrzeuge und mehrere Löschflugzeuge kämpften gegen die Brände.

Die ausgetrocknete Vegetation nach der jüngsten Hitzewelle und Wind mit bis zu 60 Kilometern pro Stunde erschwerten die Löscharbeiten. Mehrere Straßen wurden gesperrt, zudem richteten die Behörden Notunterkünfte für Menschen ein, die ihre Häuser verlassen mussten. Nördlich von Marseille wurden zwei weitere Brände unter Kontrolle gebracht. Dort kehrten etwa 600 Menschen aus Notunterkünften zurück. Mehrere Züge zwischen Marseille, Bordeaux und Avignon fielen aus.

In sechs Départements rund um das Mittelmeer gilt die höchste Waldbrand Warnstufe. Innenminister Laurent Nuñez mahnte zur Wachsamkeit mit Blick auf eine erwartete dritte Hitzewelle. Premierminister Sébastien Lecornu sagte, die Brände seien zwei bis drei Wochen früher als üblich aufgetreten. Seit Beginn der Saison seien rund 7000 Feuer ausgebrochen und 8700 Hektar Land verbrannt.

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