Ausstellung 250 Jahre USA: Zwischen Kanonenboot, iPod und Ground Zero
Zum 250. Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung zeigt das Nationale Museum für Amerikanische Geschichte in Washington eine Ausstellung über die Geschichte der USA. Kurator Theo Gonzalves will dabei auch unbequeme Kapitel nicht ausblenden und betont, die Aufgabe von Historikern sei es, die Wahrheit zu sagen.
Die Schau verbindet 250 Objekte mit prägenden Stationen der amerikanischen Geschichte. Dazu gehören unter anderem das Kanonenboot Philadelphia aus dem Revolutionskrieg, Jeffersons Reiseschreibtisch, die Handschuhe der Olympiasieger von 1980, die Gitarre von Prince, der erste iPod, ein Hubschrauber aus dem Vietnam Krieg, ein Koffer eines Einwanderers und ein Helm von Ground Zero. Auch der Greensboro Lunch Counter ist Teil der Ausstellung.
Präsident Donald Trump hatte nach seinem Amtsantritt angekündigt, Ausstellungskonzepte zum 250 jährigen Bestehen prüfen zu lassen, ob sie patriotisch und positiv seien. Nach Angaben von Gonzalves führte das bei seiner Ausstellung zu keinen Änderungen. Besucher sollen sich mit Fragen zu Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit auseinandersetzen.
