Kronprinzessin Mette Marit hat eine Spenderlunge erhalten
Norwegens Kronprinzessin Mette Marit hat eine Spenderlunge erhalten und muss nach der Transplantation nach Angaben des Königshauses noch mehrere Wochen im Krankenhaus bleiben. Erst bei ihrer Entlassung soll es die nächsten Informationen geben. Ihr Mann, Kronprinz Haakon, passt sein Programm weiter an, um sie zu unterstützen.
Die Operation sei nach bisherigem Stand erfolgreich verlaufen, hieß es aus dem Krankenhaus in Oslo. Mette Marit leidet an einer schweren Lungenfibrose, ihr Zustand hatte sich in den vergangenen Monaten verschlechtert. Vor wenigen Wochen war sie auf die Warteliste für eine neue Lunge gesetzt worden. Wegen ihrer Erkrankung hatte sie ihr öffentliches Programm bereits stark reduziert und bei Terminen zuletzt ein mobiles Sauerstoffgerät getragen.
Die Krankheit belastet auch die Familie. Das Kronprinzenpaar wird seine geplante silberne Hochzeit im August nicht feiern. Tochter Ingrid Alexandra kehrte aus Australien nach Hause zurück, um ihrer Mutter beizustehen. Hinzu kommen weitere Belastungen, darunter die Verurteilung von Sohn Marius Borg Høiby zu vier Jahren Haft.
