NATO Truppe im Kosovo wird kleiner
Die NATO will die derzeitige Stärke ihrer KFOR Truppe im Kosovo im Laufe des nächsten Jahres schrittweise anpassen. Das Kontingent umfasst derzeit rund 4600 Soldatinnen und Soldaten, Deutschland beteiligt sich mit etwa 300 Kräften. Die 1999 gestartete Mission ist der am längsten andauernde Auslandseinsatz der Bundeswehr.
Ziel des Einsatzes ist es, ein sicheres Umfeld für den Aufbau einer zivilen Friedensordnung zu schaffen und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Im Kosovo kommt es immer wieder zu Spannungen zwischen der albanischen und der serbischen Volksgruppe. 2023 war das KFOR Kontingent nach gewalttätigen Zwischenfällen um 1000 Soldatinnen und Soldaten verstärkt worden.
Die Reduzierung erfolgt in einer Phase, in der die USA auf einen Abbau ihrer Streitkräfte in Europa dringen. Insgesamt beteiligen sich 31 Länder an der Truppe. Der Bundestag hatte am Donnerstag die Mandate für KFOR und den EU Einsatz EUFOR Althea in Bosnien Herzegowina verlängert.
