Christoph Siegle: Immer mehr Betreiber setzen auf physische Sicherheit
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Christoph Siegle: Immer mehr Betreiber setzen auf physische Sicherheit

Immer mehr Betreiber von Solarparks setzen nach Angaben von Christoph Siegle auf physische Sicherheit. Besonders in der Bauphase entstehe ein kritisches Zeitfenster, wenn die Anlage fast fertig sei, der Netzanschluss aber noch fehle und kaum Personal vor Ort sei. In dieser Phase könnten Diebe Komponenten abmontieren. Solarparks lägen zudem oft abgelegen und nahe an Autobahnen, was schnelle Diebstähle erleichtere.

Auch im laufenden Betrieb bleibe das Risiko hoch. Im Fokus stünden inzwischen vor allem Kabel mit hohem Kupferanteil. Ein größerer Diebstahl könne dazu führen, dass Teile der Anlage oder der gesamte Solarpark ausfielen. Bei Anlagen mit geringen Renditen könne schon ein Stillstand von einer Woche die Jahresrendite zunichtemachen.

Siegle sagte zudem, sichtbare Überwachungstürme mit grünem Licht wirkten abschreckend. Organisierte Gruppen wollten nicht erwischt werden und machten bei erkennbarer Videoüberwachung einen Bogen um die Anlagen. Auch Versicherungen verlangten zunehmend Kameras als Voraussetzung für den Schutz von Solarparks.

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