Chinas Xi in Nordkorea: Ein Staatsbesuch mit vielen Signalen
Chinas Staatschef Xi Jinping hat Nordkorea erstmals seit sieben Jahren besucht. In Pjöngjang wurde er mit militärischer Musik, Fahnen beider Länder und festlicher Dekoration empfangen. Der Besuch gilt offiziell der Würdigung des Freundschafts, Beistands und Kooperationsvertrags zwischen beiden Staaten.
Nach Angaben aus Peking soll die Reise die Beziehungen weiterentwickeln und auf eine neue Stufe heben. Xi sprach vorab von einer unerschütterlichen Freundschaft und neuen Entwicklungschancen. Beobachter erwarten vor allem eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit, auch mit Blick auf Nordkoreas Fünfjahresplan und eine mögliche Wiederbelebung des Tourismus.
China ist seit dem Koreakrieg Nordkoreas wichtigster politischer und wirtschaftlicher Partner. Zuletzt hatte Pjöngjang jedoch auch die Zusammenarbeit mit Russland ausgebaut. Xi will sich in Nordkorea zudem persönlich ein Bild machen, unter anderem bei einem geplanten Besuch im Kumsusan Palast. Über den genauen Ablauf des zweitägigen Staatsbesuchs ist nur wenig bekannt.
