Ebola Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo: 321 bestätigte Fälle
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Ebola Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo: 321 bestätigte Fälle

In der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der bestätigten Ebola Fälle auf 321 gestiegen. Nach Angaben des Landes sind drei Provinzen betroffen, 48 Todesfälle wurden bestätigt. Die Weltgesundheitsorganisation geht inzwischen von fast 1000 Verdachtsfällen aus.

Die Lage im Osten des Landes bleibt angespannt. Dort ist die Region schwer zugänglich, Rebellengruppen kämpfen gegeneinander. Vertreibungen und bewaffnete Konflikte erschweren die Eindämmung des Ausbruchs zusätzlich, sagte WHO Generalsekretär Tedros Adhanom Ghebreyesus bei einem Besuch in Bunia.

Hilfsorganisationen warnen vor wachsender Angst in der Bevölkerung und unter Gesundheitspersonal. Es gebe begrenzte Mittel, einen Impfstoff gegen das Virus gebe es bisher nicht. Auch Kürzungen bei humanitärer Hilfe und Verzögerungen bei der Forschung erschwerten den Kampf gegen Ebola. Wegen der Ausbreitung in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda hat die WHO einen weltweiten Gesundheitsnotstand ausgerufen.

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