Opiumproduktion in Afghanistan deutlich gestiegen
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Opiumproduktion in Afghanistan deutlich gestiegen

Die Produktion von Opium in Afghanistan ist nach Angaben der Vereinten Nationen erstmals seit dem Taliban Verbot wieder deutlich gestiegen. Im Jahr 2026 wurden demnach 43.000 Hektar für den Anbau von Schlafmohn genutzt, nach 10.000 Hektar im Vorjahr. Die hergestellte Opiummenge wuchs von 300 Tonnen auf knapp 1.500 Tonnen.

Trotz des Anstiegs liegen Anbau und Produktion noch unter dem Niveau von 2021, als es 200.000 Hektar Schlafmohnfelder gab. Die UN schätzen die Einnahmen der Zwischenhändler im Opiumhandel auf 525 Millionen Euro.

Als Grund für den illegalen Anbau nennt die UNODC steigende Lebensmittelkosten und die schwierige finanzielle Lage vieler Bauern. Nach Einschätzung der Organisation ist der Opiumanbau ohne eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation nur schwer einzudämmen.

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