Mindestens 68 Tote: Minister sagt, Fehlentscheidung löste Zugunglück in Spanien aus
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Mindestens 68 Tote: Minister sagt, Fehlentscheidung löste Zugunglück in Spanien aus

Ein schweres Zugunglück in Spanien mit mindestens 68 Toten ist nach Angaben von Verkehrsminister Oscar Puente auf eine falsche Entscheidung der Bahnleitstelle zurückzuführen. Obwohl das automatische Zugsicherungssystem nach einem Computerausfall noch nicht wieder funktionierte, sei einem der Züge die Weiterfahrt erlaubt worden.

Bei dem Unfall stießen am Morgen nahe Urda in der Provinz Toledo zwei Hochgeschwindigkeitszüge zusammen. Zwei Wagen von Iryo und ein Wagen von Renfe entgleisten und stürzten einen Bahndamm hinunter. In den beiden Zügen waren insgesamt rund 540 Passagiere auf dem Weg von Madrid nach Andalusien unterwegs.

Mindestens 68 Menschen starben, rund 50 wurden schwer verletzt. Überlebende beschrieben dramatische Szenen mit heftiger Beschleunigung, Blut, Schreien und vielen Verletzten.

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