Wie Meta Chef Mark Zuckerberg eine Reichensteuer umgehen will
In Kalifornien wird bei den Midterms über eine einmalige Reichensteuer abgestimmt, die Menschen mit einem Nettovermögen von mehr als einer Milliarde Dollar betreffen würde. Zu den Betroffenen könnte auch Meta Chef Mark Zuckerberg gehören, dessen Vermögen auf mehr als 200 Milliarden Dollar geschätzt wird. Die Abgabe soll fünf Prozent betragen, die Einnahmen sollen in Bildung und Gesundheit fließen.
Zuckerberg soll mit einem Wegzug gedroht haben. Meta einigte sich demnach nach intensiven und teils kontroversen Verhandlungen auf eine Lösung, die ihm zusätzliche Aktien ermöglicht. So könnte er mögliche Steuerlasten ausgleichen, ohne seinen Stimmrechtsanteil von 60 Prozent zu verlieren.
Im Gegenzug verpflichtet sich Zuckerberg, mindestens acht Jahre in Kalifornien zu bleiben. Die neue Aktienklasse ohne Stimmrecht soll ab Januar handelbar sein. Zudem machen mehrere Tech Milliardäre mit hohen Summen gegen die Steuer mobil.
