Globale Energiewende: Dekarbonisierung schreitet weiter voran
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Globale Energiewende: Dekarbonisierung schreitet weiter voran

Die weltweite Energiewende kommt nach Einschätzung von Fachleuten weiter voran, vor allem weil der wirtschaftliche Nutzen erneuerbarer Energien wächst. Weltweit fließt inzwischen etwa vier bis fünfmal so viel Kapital in erneuerbare Energien wie in neue Kohle, Gas und Atomkraftwerke zusammen.

In vielen Ländern treiben unterschiedliche Faktoren den Ausbau an. Uruguay deckt seinen Strombedarf fast vollständig aus erneuerbaren Quellen, in Pakistan und Uganda sorgen Bürgerinitiativen für mehr Solarstrom, und China baut Wind und Solar im Rekordtempo aus. Auch in den USA setzen einzelne Bundesstaaten trotz der Politik von Präsident Donald Trump auf Wind und Sonne, weil sich das rechnet.

Gleichzeitig bremsen bestehende Stromnetze den Wandel vielerorts aus. In Deutschland kommt der Ausbau der Stromtrassen nicht schnell genug voran, in China liegen geeignete Standorte oft weit entfernt von den Verbrauchszentren. Zudem entstehen neue Abhängigkeiten, etwa bei Solarmodulen und Batterien aus China. Trotz des schnellen Zuwachses stammen aber weiterhin rund 80 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs aus fossilen Energieträgern.

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