Sturmtief Manja fegt über Deutschland
Sturmtief Manja zieht über Deutschland hinweg und bringt in weiten Teilen des Landes Sturm und Regen. Für große Gebiete im Norden, in der Mitte, im Westen und Südwesten galten am Morgen Warnungen vor Sturmböen und schweren Sturmböen. Die Feuerwehr rückte bereits zu zahlreichen Einsätzen aus.
Nach Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes kann der Wind in Höhen über 600 Metern bis zu 90 Kilometer pro Stunde erreichen, in exponierten Lagen sogar um 100 Kilometer pro Stunde. Im Norden werden an der Küste orkanartige Böen und vereinzelt Orkanböen erwartet, dazu gibt es eine Sturmflutwarnung für die Nordseeküste. Im Harz wurden bereits zahlreiche Einsätze wegen umgestürzter Bäume und herabfallender Äste gemeldet.
Auch im Süden sorgten die starken Winde für Folgen. In Freiburg fiel der Strom aus, dadurch konnte die Uniklinik nicht mehr alle Notfälle in der Notaufnahme versorgen. In Nordrhein Westfalen meldeten die Feuerwehren weitere Einsätze, auch auf der Bahnstrecke zwischen Münster und Recklinghausen kam es zu Beeinträchtigungen.
