Tief an der Front montiert: Wie funktioniert der Nebelscheinwerfer?
Nebelscheinwerfer verbessern die Sicht bei dichtem Nebel, weil sie tief an der Fahrzeugfront sitzen und einen flachen, breiten Lichtteppich erzeugen. Dadurch wird vor allem die Fahrbahn in Bodennähe ausgeleuchtet, ohne die Nebelpartikel direkt stark anzustrahlen. So fällt die Eigenblendung für den Fahrer geringer aus.
Die Technik wurde vor fast 100 Jahren entwickelt, weil herkömmliches Abblendlicht im Nebel an Grenzen stößt. Fernlicht verschärft das Problem oft sogar, weil es eine noch hellere Lichtwand erzeugt. Früher galten gelbe Nebelscheinwerfer als besonders wirksam, heute leuchten sie in der Regel weiß.
In Deutschland sind Nebelscheinwerfer nicht vorgeschrieben. Moderne Voll LED Scheinwerfer können ihre Funktion mit Schlechtwetter oder Allwetterlicht übernehmen. Nebelschlussleuchten erfüllen dagegen eine andere Aufgabe und dürfen erst bei einer Sichtweite von weniger als 50 Metern eingeschaltet werden.
