Gold kämpft um 4000 Dollar: Ölpreisschock verstärkt den Zinsdruck
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Gold kämpft um 4000 Dollar: Ölpreisschock verstärkt den Zinsdruck

Gold steht unter Druck, weil steigende Ölpreise die Inflationssorgen verstärken und die Erwartung einer länger restriktiven US Geldpolitik zunehmen lässt. Der Preis für eine Feinunze fiel zeitweise unter die Marke von 4.000 US Dollar und erreichte laut Reuters ein Dreimonatstief. Am Freitag wurde Gold später bei 4.000,59 US Dollar je Feinunze gehandelt, US Goldfutures bei 4.014,60 US Dollar.

Auslöser sind unter anderem Angriffe der Huthi auf Ziele in Saudi Arabien, die Sorgen über neue Störungen der Energieversorgung erhöht haben. Die Ölpreise waren zuvor um rund vier Prozent gestiegen und hatten ein Fünfmonatshoch erreicht. Für den Markt wirkt sich das derzeit vor allem über höhere Inflationserwartungen und mögliche weitere Zinsanhebungen der US Notenbank aus.

Vor der nächsten Sitzung der Federal Reserve Ende Oktober bleibt die Lage angespannt. Marktteilnehmer preisten am Freitag mit hoher Wahrscheinlichkeit unveränderte Zinsen im Oktober ein, zugleich aber eine deutlich gestiegene Chance für eine Erhöhung im Dezember.

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