Wie gefährlich ist Frankreichs Schuldenkrise für Bitcoin?
Frankreichs Anleiherenditen sind Anfang Oktober auf den höchsten Stand seit 2002 gestiegen. Für zehnjährige Papiere musste das Land knapp 5 Prozent bieten, der Aufschlag zur Bundesanleihe kletterte zeitweise auf mehr als 150 Basispunkte.
Experten sehen darin auch ein Risiko für Bitcoin und andere Kryptoassets. Höhere Zinsen entziehen dem Markt Liquidität, zugleich müssen zuvor günstig finanzierte Schulden nun deutlich teurer umgeschuldet werden. Bei einer Schuldenquote von rund 120 Prozent könnte die Zinslast im kommenden Jahr auf mehr als 90 Milliarden Euro steigen.
Kurzfristig gilt das als Gegenwind für Bitcoin, weil Investoren in Krisen oft zuerst Risiko abbauen und Krypto verkaufen. Gleichzeitig könnten eine Lockerung der Geldpolitik oder geopolitische Entspannung dem Bitcoin Kurs später neuen Auftrieb geben.
